Modellstudiengang

Der Modellstudiengang ist eine immer populärer werdende Art des Medizinstudiums. Hierbei handelt es sich um eine strukturelle Anpassung des Stundenplans an andere Schwerpunkte. Früher Patientenkontakt, Lernen am Modell bzw. im Krankenhaus und enge ärztliche Betreuung beim Erlernen praktischer Fertigkeiten können neue Kernpunkte sein. Viele Universitäten/Hochschulen wie z. B. in Berlin, Hamburg, Düsseldorf oder Witten-Herdecke (Privatuniversität) bieten diese Art des Medizinstudiums an.

Die Charité in Berlin organisiert ihren Stundenplan nach “Modulen”, in denen jeweils Anatomie, Biochemie, Histologie und klinische Aspekte gebündelt als “Organsystem/Themenkomplex” unterrichtet werden. Im Regelstudiengang sind diese Fächer noch klar in vorklinische– und klinische Abschnitte unterteilt. Daraus resultierend schreibt Berlin kein herkömmliches Physikum nach dem vierten Semester. Stattdessen wir hier mit einem sogenannten “Physikumsäquivalent” mit diversen Prüfungen bis zum neunten Semester gearbeitet.

Welche Universitäten bieten den Modellstudiengang an?